DO Diakonie Ostthüringen gGmbH

14.11.2011 | 20 Jahre Hilfe für Menschen in Krisen in Jena

PRESSEEINLADUNG


Rückfragen:
Ulrike Senge, Leiterin Zentrum für seelische Gesundheit Jena
Telefon: 03641 – 38 707 11


20 Jahre Hilfe für Menschen in Krisen


Die Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle im Zentrum für seelische Gesundheit feiert ihr 20-jähriges Bestehen.


Mi, 16. November, 10:00 Uhr, Festgottesdienst
Martin-Niemöller-Haus Jena-Lobeda, Martin-Niemöller-Str. 4

Do, 17. November, 14:00 – 17:00 Uhr, Tag der offenen Tür
Zentrum für Seelische Gesundheit Jena, Neugasse 13


Die Menschen, die das Zentrum normalerweise besuchen, befinden sich in Krisen, weil sie beispielsweise gerade eine Trennung hinter sich haben, der Partner gestorben ist oder weil sie gemobbt werden. Viele leiden auch seit Jahren an schweren psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Borderline-Störungen oder Schizophrenie.

Im Zentrum für seelische Gesundheit finden sie andere Menschen, die ähnliche Probleme haben. Es ist ein Ort, um sich auszutauschen, sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. Auch Angehörige finden in der Beratungsstelle ein offenes Ohr für ihre Probleme.

Oft geht es darum, wie Alltag und Freizeit sinnvoll und zufriedenstellend strukturiert und gestaltet werden kann. Außerdem helfen die Sozialpädagoginnen und Therapeuten dabei, Wege zu finden, um mit der chronischen Erkrankung der Psyche gut umzugehen und trotz der Einschränkung ein weitgehend erfüllendes Leben führen zu können.

Manche Menschen kommen nur zu einem einzigen Gespräch in die Beratungsstelle. Manche lassen sich über einen längeren Zeitraum begleiten oder bringen sich tatkräftig oder mit Ideen zur Veranstaltungen im Café 13 ein.

Die Wurzeln der Beratungsstelle liegen schon mehr als 20 Jahre zurück. Bereits vor 30 Jahren wurde in Jena ein seelsorglicher Gesprächskreis gegründet, in dem Menschen mit psychischen Problemen und Krankheiten Zuspruch, Begleitung und Hilfe erhielten. Dieser Kreis entwickelte sich nach der Wende zu einer festen Institution unter dem Dach der Diakonie.

Mehr dazu erfahren Sie nach dem Festgottesdienst am Mittwoch. Zeitzeugen, Beteiligte und Mitarbeitende werden die Arbeit der vergangenen Jahrzehnte vorstellen. Zum Tag der offenen Tür am Donnerstag können Sie Menschen treffen, die im Zentrum über längere Zeit Hilfe erfahren haben.

 
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